Da die Reichweitenanforderungen für Elektrofahrzeuge (EV) weiter steigen, ist „Stahl durch Kunststoff ersetzen“ zu einem Kerntrend in der Industrie geworden. Kohlefaserverstärkte Thermoplaste (CFRTP) sind aufgrund ihrer außergewöhnlichen spezifischen Festigkeit und ihres Moduls die bevorzugten Materialien für Batterieträger, Sitzrahmen und Karosseriestrukturteile. Die extreme Härte von Kohlefaser stellt jedoch eine massive abrasive Herausforderung für die ZweiwellenextruderZylinder und Schnecken dar.
Bei der Herstellung von hochgefüllten (30 %-50 %) Kohlefaser-modifizierten Kunststoffen übersteigt das Risiko von Geräteausfällen das von Standard-Glasfasern bei weitem:
Für die anspruchsvollen Bedingungen von EV-Strukturteilen sind herkömmliche Einzelmetallzylinder nicht mehr ausreichend. Fortschrittliche Beschichtungs- oder Auskleidungstechnologien müssen eingeführt werden.
Neben den Hardwarematerialien beeinflusst die Systemstabilität direkt die Leistungsbeständigkeit von Kohlefaser:
In der EV-Lieferkette hängen hochwertige modifizierte Kunststoffe von stabilen Extrusionsprozessen ab. Die Auswahl von hochpräzisen Schnecken und Zylindern mit ultraharten Beschichtungen (>60 HRC) und Spiegelpolitur (Ra < 0,4 um) verlängert nicht nur die Lebensdauer der Ausrüstung um mehr als das Dreifache, sondern ist auch eine Voraussetzung dafür, dass Kohlefaser-Strukturteile die Sicherheitsstandards erfüllen. Für führende globale Compoundierer sind verschleißfeste Systeme, die mit Coperion oder JSW Standards kompatibel sind, zum Branchenstandard geworden.